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ÜBER DIE AUTORIN UND IHRE WERKE

Die deutsche Autorin Katharina Bachman begann ihre berufliche Laufbahn in Pressestellen öffentlicher Einrichtungen, Verbänden und Ministerien, bevor sie als freie Journalistin für diverse Medien arbeitete und sich später ganz dem Schreiben widmete. 

2001 wanderte sie aus Deutschland aus und lebte viele Jahre in Malaysia, wo sie in Kuala Lumpur als Chefredakteurin eines deutschsprachigen Magazins arbeitete. Ihr Weg führte sie weiter nach Dubai, in die Vereinigten Arabischen Emirate. Sieben Jahre später zog es sie jedoch wieder zurück nach Südostasien

Als Bordlektorin und Asien-Expertin war Katharina Bachman 15 Jahre lang exklusiv für AIDA Cruises tätig. Auf ihren Reisen durch das Südchinesische Meer begeisterte sie mit Lesungen aus ihren Büchern, Vorträgen über asiatische Kulturen sowie Workshops zu kreativem Schreiben, Feng Shui und gesunder Ernährung ein breites Publikum

EMit den Romanen »DER ZEITZUG« und »DEADLINE« legte sie 1989 den Grundstein für ihre schriftstellerische Karriere im Spannungs- und Science-Fiction-Genre.

Es folgten humorvolle Werke wie »Der genialste Gatte von allen« und »Nix wie weg …«, ein autobiografisch-amüsantes Auswandererbuch.

Gemeinsam mit dem belgischen Comic-Zeichner Rik De Wulf entstand das Kinderbuch »TOBSI bekommt ein Zuhause«.

Einem breiten Publikum wurde sie durch ihre erfolgreiche SOS-Serie bekannt. Ihr gelang 2015 mit »SOS Schlank ohne Sport« ein internationaler Bestseller, der in sieben Sprachen übersetzt wurde. Erweitert wurde die Reihe mit »SOS Das Kochbuch« und »SOS Schön ohne Schummeln«. Darin verbindet sie Gesundheit, Ernährung und persönliche Lebenserfahrung zu einem ganzheitlichen Konzept für bewusste Lebensqualität

Das aktuelle Werk »DER LETZTE CODE« führt die Autorin zu ihren Science-Fiction-Wurzeln zurück und knüpft an jene Leidenschaft für visionäre Storys an, die bereits »DER ZEITZUG« und »DEADLINE« auszeichneten. 

Zwischen Wahrheit und Täuschung, Macht und Moral entfaltet sie ein vielschichtiges Szenario von eindringlicher Intensität und stellt die entscheidenden Fragen unserer Zeit: Wie viel Kontrolle darf Technologie haben? Und: Was bleibt vom Menschen, wenn sie ihn ersetzt? 

Begegnungen mit fremden Kulturen, ihre journalistische Vergangenheit und die Leidenschaft für fesselnde Storys prägen ihren Schreibstil bis heute.

Kurzgeschichte

Katharina Bachman

1982

Aus einer kleinen, beschaulichen Ortschaft, in der ich geboren wurde und meine Kindheit verbracht habe, ziehe ich hinaus in die große Welt: Berlin, ich komme!


Katharina Bachman

1985

Ich schreibe für eine große Tages-Zeitung und bin stolz: Interviews mit Jonny Logan, Dieter-Thomas Heck, Wolfgang Lippert, die Ärzte, Roland Kaiser u. v. m., folgen.

 

Katharina Bachman

1987

Eine Zugreise von Berlin nach Basel löst in mir eine Vision aus: Ich komme in Basel an und muss feststellen, es sind nicht nur sechs Stunden, sondern sechs Jahre vergangen? Mein erster Roman wird veröffentlicht. In der Story lasse ich einen Zug spurlos verschwinden und die Berliner Mauer fallen.

Katharina Bachman

2001

Zum dreißigsten Mal packe ich Kisten, aber dieses Mal seefest. Ich bin eine Auswandererin. Es geht in eine exotische Kultur: Malaysia – ich komme! Unter Millionen von Chinesen leben und arbeiten. Herrlich!

Katharina Bachman 2006 Aida

2006

Mein erster Einsatz auf See: Ich schippere durch das südchinesische Meer und halte Vorträge über die Tücken der asiatischen Kultur.

Wieder einmal packe ich Kisten, auch dieses Mal seefest: Bye-bye mein geliebtes Malaysia. Ich gehe nicht gern. Mit drei malaysischen Straßenkatzen im Schlepptau zieht die kleine Karawane in die brüllend heiße Wüste Arabiens, dem Land von Tausendundeiner Nacht: Dubai. „Viele Grüße – aus der Wüste“, steht nun am Ende meiner Mails.

Katharina Bachman

2012

Und schon wieder verpacke ich die Kisten seefest, aber dieses Mal mit allergrößter Freude: Malaysia – meine geliebte, fremde Heimat – ich komme zurück!

Katharina Bachman

2015

Die Begegnung mit einem indischen Arzt verändert mein Leben gewaltig. Ich bin wieder schlank, fit und vor allem gesund. Ein Buch über die wundervollen Erfahrungen keine Diabetikerin mehr sein zu müssen, wie der Bluthochdruck verschwand und sich meine Cellulitis verdünnisierte, entsteht.

Persönliches

Geboren wurde ich in dem kleinen Ort Wormersdorf, der übrigens als »Land der Liebe« in die rheinische Historie eingegangen ist. Warum das so ist? Nun, man erzählt sich so manch pikante Geschichte darüber. Eine davon geht so:

Am Fuße des Tombergs, der sich in Wormersdorf bis zu einer Höhe von 316 Metern über dem Meeresspiegel erhebt, thronte einst eine herkulische Festung: Die Tomburg. Urkundlich nachgewiesen ist sie, nebenbei bemerkt, seit 950(!) Dort lebte der Pfalzgraf Ezzo und seine liebliche Ehefrau Mathilde, etwa um das Jahr 1000. In einem elend langen Gefecht zwischen Grafen, Raubrittern, Erzbischöfen und Herzögen, wurde die Tomburg schließlich 1473 bis auf den kläglichen Rest des Bergfrieds, fast völlig zerstört.

Seither ist die einst so bedeutende Bastion eine Ruine geblieben. Und genau dort, am Fuße dieser Burgruine schlängelt sich eine Straße zum Tomberg hoch, die an den Wochenenden von zig Liebespaaren für ein Schäferstündchen bevölkert wurde. Deshalb nannte man, der Erzählung nach, das beschauliche Wormersdorf alsbald »Land der Liebe«.

Allerdings hat die Tomburg eine noch viel interessantere Geschichte parat – und die geht so: Es war einmal … Graf Ezzo und seine Lieblichkeit Mathilde, die schon bald nach ihrer Hochzeit Baby-Freuden entgegen sahen. Der Graf war so glücklich über den Zustand seiner Gemahlin, dass er eine Wiege bauen ließ. Aber nicht irgendeine Wiege: Sie war aus purem Gold. Nachdem sie in voller Pracht vor dem glücklichen Ehepaar erstrahlte, brachte Mathilde eine Tochter zur Welt. Aber, so wird erzählt, das Baby verstarb nur wenige Tage nach seiner Geburt an plötzlichem Kindstod (Krippentod).

Von nun an saß Mathilde Tag und Nacht weinend an der goldenen Wiege und verließ die Burg nicht mehr. Graf Ezzo war darüber so sehr betrübt, dass er die Wiege eines Tages in den Burgbrunnen werfen ließ. Dieses Ereignis machte alsbald die Runde. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte kamen immer wieder Heerscharen von Goldgräbern, um nach der sagenumwobenen »Goldenen Wiege« zu suchen. Aber bis heute blieb sie unentdeckt.

Graf Ezzo, der als Dreijähriger König wurde, und Mathilde, die übrigens eine Schwester Kaiser Otto III. war, bekamen nachweislich noch weitere Kinder: Tochter Richezza, die Königin von Polen

wurde, und Sohn Otto, der sich 1045 Herzog von Schwaben nennen durfte; aber nur zwei Jahre später auf der Tomburg verstarb. Es folgten viele Grafen, bis 1230 die Herren von Müllenark Burgherren der Tomburg wurden und sich von da an »von Tomburg« nannten. Sie zogen als Raubritter durch die Wälder und nutzten die auf einem Basaltkegel errichtete Tomburg als Rückzugsort. Diese Geschichte hat mich schon als Kind fasziniert. Eines Tages, ich war vielleicht sieben oder acht Jahre alt, spazierte ich mit meinen Eltern zur Tomburg und blickte in den Burgbrunnen hinunter. Augenblicklich kam meine Fantasie in Gang und ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn ich die goldene Wiege finden würde. Daheim angekommen, begann ich sofort meine Fantasien zu Papier zu bringen … Drohnen-Flug über die Tomburg: Anschauen
Weitere Quellen und Daten zu Tomburg und Tomberg finden Sie auf folgenden Seiten: www.tomburg-forschung.de www.kreis-ahrweiler.de www.general-anzeiger-bonn.de

Journalistin

Katharina Bachman
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© Katharina Bachman 16.06.2026

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